EU-DSGVO: Ab 28.5.2018 Kamera abgeben?

28.04.2018

Das neue Gesetz zum Datenschutz von Fotos tritt am 25.5.2018 in kraft. Als Berufsfotograf und Journalist ändert sich nicht all zu viel im Umgang mit personenbezogenen Daten, was das Speicher und Verbreiten der Bilder anbelangt. Der Gesetzgeber räumt dem Journalisten hier ein gewisses Vertrauen im Umgang der Daten ein. Wie aber sieht es mit der Freizeitfotografie in der Öffentlichkeit aus? Bisher galt vor allem die Veröffentlichung von Bildern im Internet oder in anderen Medien als problematisch, wenn keine Einwilligung der abgebildeten Person vorlag. Im gewissen Umfang gilt dies auch für den Pressevertreter.

Mit dem neuen Gesetz aber werden Fotos von erkennbaren Personen zu Daten erklärt, die faktisch dem Datenschutz unterliegen.

 

 

Bleibt also zu überlegen, was man irgendwann  als "Normalfotograf" überhaupt noch fotografieren darf, außer sich selbst und das private Umfeld. Denn auch schon einzelne Gebäude stehen unter Fotografierverbot, wie Schloss Sanssouci in Potsdam oder der Eifelturm bei Nacht.

 

Der fotografische Prozess wurde einst vom französichen Staat der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Als modernes und zeitgemäßes Medien für alle, als Ausdruck von Demokratie. Was bleibt davon übrig und wie kann man auch in Zukunft noch Freude mit Fotogbrafieren haben? Auf all diese Fragen gehe ich in dem Kurs "Bildrecht und Recht am Bild" ein. Angeboten in Berlin und Kiel. Siehe Fotokurse und Reisen

 

 

 

 

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Fotowork24 ist eine Fotoschule die von Axel Nickolaus in Kiel und Berlin betrieben wird. Fotokurse, Fotoreisen und Bildungsurlaub werden meist In Zusammenarbeit mit örtlichen Volkshochschulen durchgeführt. Fotografie bedeutet hier nicht nur Lernen sondern vor allem Erleben.