Bildrecht und Recht am Bild

Vermittlung zwischen Fotograf, Verwender und Sujet

„Bilder erlauben nichts und Bilder verbieten nichts“  –Jean Luc Goddart-

Als der französische Regisseur

 und Fotograf einst diesen Spruch seinen Studenten mit auf den Weg gab, war von einer Digitalisierung der Welt noch nichts in Sicht. Und doch begegnet uns schon hier ein Paradox, ein Widerspruch, den es gilt für sich persönlich aufzuklären. Egal ob ich als Fotograf Bilder schaffe oder als Verwender als Redakteur, Künstler, Layouter oder Privatmann Bilder benutzen will.

Und dabei ist die kommerzielle Seite noch gar nicht berücksichtigt, bei der es vor allem darum geht Urheberrechte zu schützen. 

 

Goddart ging es zunächst einmal um den ästhetischen oder auch den ethischen Inhalt eines Bildes,  ob nun Personen auf dem Foto in Erscheinung traten oder nicht, dass spielt hier keine Rolle. Wir schauen uns das später noch an. Heute gewinnt ein weiter Aspekt immer mehr an Bedeutung den wir alle spüren wenn man ungefragt die Kamera auf jemanden richtet. Es geht um die Privatsphäre einer Person oder einer Gruppe. Dieses Recht auf Schutz der Persönlichkeit steht besonders heute im Brennpunkt, weil die Identifikation des Einzelnen durch die digitale Verbreitung (Internet, Email, Datenträger etc) weit größer ist als noch zu Zeiten Goddarts. 

 

Um es an dieser Stelle gleich festzuhalten, es gibt bei dieser Gemengelage unterschiedlicher Interessen und Fachgebiete kaum eine zufrieden stellende Regelung. Es läuft also darauf hinaus, sich seiner eigenen Position bewusst zu werden, um im Konfliktfall gewappnet zu sein.  Die Frage ist also zu beantworten, welches persönliches Interesse ist für mich vorrangig?

 

Um hier eine Entscheidung treffen zu können, dazu dient der folgende Workshop zum Thema Bildrecht und Recht am Bild.

Bildrecht - Der Fotograf und seine Werk: Urheberschutz

Fotos anbieten und vermarkten

Allgemein steht dem Fotografen eine Reihe von Rechten zu: Aus rechtlicher Sicht -Urheberschutz/ Werk

Darüberhinaus arbeitet der Fotograf entweder im Eigeninteresse oder im Auftrag oder hofft mit seinen Aufnahmen Aufträge oder Verkäufe zu tätigen.

Bei Auftragsarbeiten oder aber Bildverkäufen sollte folgendes beachtet werden:

- Sind meine Bilder ausreichened gekennzeichnet und verschlagwortet?

- Ist es notwendig, dass der Verwender die ganze Bildauswahl sieht?

- Welche Verwendungsrechte räume ich dem Verwender ein und welche nicht?

- Gibt es Rechte Dritter, die in meine Fotos hineinspielen. Wenn ja, wer sicherer sich hier ab?

- Räumt mir der Auftraggeber die Verwendung der Fotos zur Eigenwerbung ein?

Über geschickte Lizenzverträge ist mehr Geld zu machen:

Bildgröße, Auflösung, Verwendungsrahmen, Bildweitergabe an Dritte durch den Verwender, Auflage, Veröffentlichungszeitraum (Internet), Fotografenhinweis / Werbung,  u.s.w.

Preisliste anfordern

Der Fotograf in der digitalen Gesellschaft

​Keine Angst beim Fotografieren!

Man kommt in eine Angstindustrie  rein, ein ängstlicher Mensch wird Kunde  Michael Hirschler, Fotograf,  DJV / Xing

Hier geht es darum seine Position als Fotograf zu stärken und sein Arbeitsbereich abzusichern:

- In der Email-Signatur, im Web und auf Auftragsbestätigungen hinweisen, dass man AGBs hat. 

- professioneller Internetauftritt mit Verlinkungen.

- professionelles Auftreten vor Ort und gegenüber Auftraggebern. (Kleidung, Kommunikation..)

- Freie Fotografen sollten eine Vermögens- und auch eine Personenhaftpflichtversicherung.

Auf was ist beim Fotografieren besonders zu achten:

Besonderer Sorgfalt bei Kinder und Marken, Personen in Wohnungen, Restaurants.. Leute in privaten Situationen. Aber auch bei Sachen und Landschaften, die unter Umständen rechtlich geschützt sind.

Was sollte bei kommerziellen Arbeiten vorliegen, wenn der Auftraggeber nicht schon die Zustimmung eingeholt hat?

- Einverständnis der abgebildeten / erkennbaren Personen. (Eltern mit Sorgerechtssituation oft sehr kompliziert)

- Abgrenzung gegen Werbung

- Hausrecht beachten, Zeichen von Personen beachten, oder eine ausgehängte Hausordnung.

- Akkreditieren bei Veranstaltung einholen

Verstöße kann durch löschen verlangt werden.

Über das Landespressegesetz informieren.

Ausnahme

Ereignis der Zeitgeschichte setzen auch ein Fotografierverbot außer Kraft.

Zum Beispiel:  Wenn unerwartete oder gesetzeswidrige Ereignisse geschehen. Hier geht es  um die Abwägung zwischen öffentlichem Interesse (Missstände offenlegen) und Schutz des Betriebsgeheimnisses (Wallraff Urteil)

 

Merke:

Wenn keiner Einspruch erhebt und mit eindeutigen Zeichen signalisiert, nicht fotografiert werden zu wollen,

dann gilt es nur vor einer  Veröffentlichung von Bildern die Rechtsansprüche anderer zu prüfen.

Der Fotograf als Autor

Straßen - und Gesellschaftsfotografie - Das Verschwinden eines demokratischen Mediums.

Das ungestellte Zeitdokument, die Schnappschussfotografie schwindet mehr und mehr aus dem öffentlichen Bewusstsein. Und mit ihr eine wichtige Wahrnehmung der Umwelt, wie sie  gerade mit dem Aufkommen der Fotografie so gefeiert wurde. Fotografen wie Walker Evans, Robert Frank, Henri Cartier-Bresson, Steve McCurry oder August Sander haben sich um Persönlichkeitsrecht kaum geschert. Sie einigte die Begeisterung am Leben in den Städten und Landschaften. Zusammen mit vielen ihrer Kollegen auf der ganzen Welt ernteten sie hohe Anerkennung und Aufmerksamkeit für Ausstellungen und Bild reichte in den Journalen. Die Eigenart ihrer Fotografie war nicht, einen vorgefertigten Inhalt mit Bildern zu füllen, sondern auf die Suche zu gehen zu den Bildern der Wirklichkeit, dem wahren Leben.

 

Im Zuge der Kommerzialisierung der Medien aber waren Bildstrecken über das Elend der Welt seit den neunziger Jahre immer weniger geworden. Hochglanzwerbung einer Wohlstandsgesellschaft vertrug sich nicht mit den Berichten von Verhungernden in der Dritten Welt. Hinzu kam eine um sich greifende Angst erkannt und identifiziert zu werden, wie sie mit Google und den Sozialen Netzwerken die Gemüter beschäftigen. 

Am Beispiel der Gesichtserkennung im öffentlichen Raum stellt sich aktuell die Frage, inwieweit das Recht am eignen Bild schon längst einer Illusion gewichen ist.

Es bleibt zu überlegen, zu welchem Zweck das ungestellte Bild auf Reisen oder vor der eignen Haustür noch von Interesse ist? Ganz abgesehen von einigen Auftragsarbeiten, wo die verdeckte Fotografie zwingend erforderlich ist, wie beispielsweise auf bestimmten Veranstaltungen. 

Am Ende mehr.

Bildrecht- Der Verwender von Fotos - Bildveröffentlichung

Die Unterscheidung zwischen kommerzieller, redaktioneller und privater Nutzung

 

Der Redakteur, Gestalter oder Autor ist oftmals mit der Frage beschäftigt, was alles bei einer Bildverwertung zu beachten ist:

Persönlichkeitsrecht:

Ich darf  Personen nur unter bestimmten Umständen veröffentlichen:

Liegt ein Bildnis vor, d.h. ist die Person erkennbar. Identifizierbar?

Gibt es eine Einwilligung, die eine Verwendung des Fotos genehmigt, zu was? Umfang der Einwilligung.

Bei professionelles Shooting mit einem Fotomodel:  gibt es ein  Modelreleas?

Einwilligung: Bei Kindern die Einwilligung von beiden Eltern einholen. (Besondere Vorsicht bei Trennungseltern)

 

Ausnahmen

bei Aufnahmen, auf der  Personen als Beiwerk erscheinen, beispielsweise auf Versammlung, Aufzüge.

(Es müssen mindestens drei Personen auf einem Bild zu sehen sein. Dann gilt es als Versammlung)

Weitere Fragen:

Steht das Foto inhaltlich im Zusammenhang mit dem Artikel, Text?

Gibt es ein öffentliches Interesse an dem Bild? (Aktuelles Zeitgeschehen?)

Merke:

Das Werk eines Kunstschaffenden, Fotograf, Maler etc. kann erst 70 Jahre nach seinem Ableben auch ohne Genehmigung der Hinterbliebenen veröffentlicht werden. Unter Umständen haben aber auch Stiftungen oder Vereine weitergehende Anspüche, die auch nach 70 Jahren Einschränkungen vorsehen.

 

Betriebsrat auffordern, einen Vertrag über die Haftung der Mitarbeiter zu machen, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt.

 

Recht am Bild - Wann Wo und Was darf fotografiert werden?

"Alles was von der Straße aus sichtbar ist darf fotografiert werden"

Panoramafreiheit

Wenn keine Persönlichkeitsrechte zu berücksichtigen sind,  gilt die Panoramafreiheit. Alles was ich in der Öffentlichkeit offen zu sehen ist. Straßenperspektive! Keine Hilfsmittel einsetzen. Drohnen etc. Hochstative.

Frisenhausentscheidung des Gerichtes: Der Fotograf hatte das Recht,  das Haus von der Straße aus fotografiert und zu vermarkten. (Der Eigentümer hatte dagegen geklagt.)

Der Fotograf hatte das Recht von derStraße aus zu fotografieren. Panoramafreiheit kennt Ausnahmen. Wenn das Objekt oder Kunstwerk  nicht ständig sondern nur temporär eingesetzt ist. (Verhüllungen Christo) Zum Beispiel darf  tagsüber der Eifelturm fotografiert werden, nachts nicht wenn er beleuchtet ist.

Öffentliche Anlagen und Parks können Fotografierverbote ausweisen. Hier empfiehlt es sich eine Fotografiergenehmigung einzuholen. Unter umständen mit Gebühren verbunden. 

Die Bundesbahn verlangte für das Fotografieren im Bahnhof Potsdamer Platz 200,00€.

Das Fotografieren auf Veranstaltungen oder auf öffentlich zugänglichgen Privatgrund ist unproblematisch, solange Einschränkungen nicht im Vorfeld bekannt gegeben werden oder im Haus ausgehängt sind.  Beispielsweise bietet die Bahn eine kostenlose Erlaubnis  für Hobbyfotografen an. Die Bilder dürfen allenfalls auf einer privaten Homepage gezeigt werden. Antrag stellen per Email an:  filmvorhaben@deutschebahn.com

Fotografie - Aus geschichtlicher Sicht

Ein Geschenk an die Menschheit und was daraus geworden ist.

Die Fotografie sollte 1839 ein Geschenk für alle Menschen sein. Der französische Staat hatte das Patent und die Rechte am Verfahren vom Fotografen  Jacques Mandé Daguerre abgekauft und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.  Daguerre seinerseits,  hatte das Verfahren dem eigentlichen Erfinder für wenig Geld abgehandelt. Es war Joseph Nicéphore Niépce, dessen erste Aufnahme (um 1836) eine Belichtungszeit von acht Stunden hatte.

 

175 Jahre später zirkulieren so viele Bilder wie nie zuvor und die Fotografie hat eine Wandlungen zurückgelegt.

Die Malerei ist Tod, es gibt die Fotografie hatte ein französischer Intellektueller damals ausgerufen. So begeistert waren die Zeitgenossen angesichts einer Detailtreue, die in der Bildenden Kunst bis dahin nicht bekannt war. 

Im Zeitraum von etwa 80 Jahren entwickelte sich das fotografische Verfahren von der Negativ-Glasplatte  und dem Aufbau auf einem Holzstativ zur handlichen Kamera im Taschenformat mit einem hochauflösenden Film in Schwarzweiß und bald darauf in Farbe.

Mit der Konstruktion seiner Leica-Kamera von Oskar Barnack eröffnete sich Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts der Blick in den Alltag der Menschheit in seiner ganzen Breite, egal welcher Nation oder Kultur. Von nun an waren es die Fotografien, die Artikel in den Zeitschriften interessant machten, das Wort war auf dem Weg Begleiter zu werden. 

Durch den hohen Realitätsanspruch war es die Fotografie, die das Bild der Welt prägte, ja korrigierte und schließlich die Eroberung des Weltraums 1967 glaubhaft dokumentierte.

Mit großen Staunen wurden Journale und Bildbände bedacht, die es möglich machten, die Welt in ihrer Schönheit aber auch mit ihrem Schrecken zuhause zu erleben. Der Wissensdurst schien kein Ende zu nehmen. 

Fotografie - Zwischen Kunst und Hobby

Bilder der Realität oder die Realität der Bilder?

Die Bereiche der Fotografie

Die Kommerzielle Fotografie ist zielgerichtet. Sie soll das Ansehen von Personen und Einrchtungen oder den Umsatz an Produkten und Dienstleistungen steigern. In den westlichen Überflussgesellschaften weckt sie  Bedürfnisse, die ohne Werbung nicht unbedingt  vorhanden wären.  (Der gesättigte Markt)

Der Bildjournalismus versucht ein unabhängiges Bild der Welt zu vermitteln und ist in der Regel von Text abhängig.

In der Regel bedient er auch Vorstellungen und Erwartungen, die sich in den Überbau der Ökonomie eingliedern. 

Ausnahmen bilden Fotografen wie beispielsweise Salgado oder Diana Arbus. 

Die Kunstfotografie oder auch die künstlerische Fotografie genießt einen gewissen Spielraum  wenn es um die Rechte Dritter geht. Aber auch das künstlerisches Bild ist nicht grundsätzlich geschützt vor Klagen und Ansprüchen. Es geht im Zweifelsfall um Abwägung zwischen Aussteller/ Publisher/ Fotograf und betroffenen Personen. 

Die Privatfotografie füllt einen großen Raum verschiedener Interessensgebiete, wo es nicht oder nur sehr eingeschränkt um Veröffentlichung von Bildern geht. Grenzbereiche findet man in den Sozialen Medien wie Facebook und Twitter oder auch auf werbefreien privaten Homepages.

In der Regel geht es hier um Erinnerungen an Momente, die der Mensch festhalten möchte und mit denen er auf sich aufmerksam macht. Im Grunde ist jede Art von Fotografie "privat" solange sie nicht einer kommerziellen Verwendung unterliegt und keine kommerziellen Gegenstände zeigt. (Schleichwerbung).

Persönlichkeitsrecht

Wer darf ein Bild von mir machen?

Man kann das Recht am eigenen Bild wie folgt abstufen:

Im Privatbereich, Haus, Gebäude, Wohnung, in gewissen Ausnahmen kann hier ein öffentliches Interesse begründet werden. In der Regel ist dieser Bereich auch nur durch offene Fenster oder Türen  tabu.

Im Privatleben von Personen  wie beispielsweise im Restaurant, am Arbeitsplatz, auf Veranstaltungen muss der Fotograf auf ein Handzeichen hin das Fotografieren abbrechen, bzw. auf Wunsch das Bild löschen.

Folgt er nicht der Anweisung kann Gewalt angewandt werden. 

Bei offiziellen Auftritten und Veranstaltungen kann eine Reglung vom Veranstalter ausgegeben werden, an die sich Fotografen halten müssen. (Beispielsweise nur in den ersten 10 Minuten fotografieren) Auch hier kann Gewalt angewandt werden, wenn der Fotograf dagegen verstößt. Ansonsten gilt für Personen des öffentlichen Interesses keine Einschränkung bei solchen Gelegenheiten. 

Auf privaten Veranstaltungen wie zum Beispiel auf Schulfeiern können Übersichtsaufnahmen gemacht werden. 

Das Hineinzoomen auf einzelne Personen ist dann eher problematisch. Entscheidend auch hier die Frage, ob Bilder veröffentlicht oder an Dritte weitergeben werden sollen.

Allgemein kann man sagen:

Je mehr etwas in die Privatsphäre geht desto mehr Einschränkung gibt es. Aber auch je mehr es sich um eine Person des öffentlichen Interesses handelt, desto mehr muss sie Fotografen aushalten.

Nach dem Ableben einer Person dürfen 10 Jahre die Angehörigen entscheiden, was mit Bildern des Verstorbenen gemacht werden kann. 

Presserecht

Das Interesse der Öffentlichkeit an Bildinformation

Der Gesetzgeber räumt Pressefotografen einen verantwortlichen Umgang mit den Rechten Dritter ein.

Das Vertrauen stützt sich auch auf die  allgemeine Handlungsfreiheit, wie sie das Grundgesetz jedem Bürger zugesteht.

 

Der intellektuelle  Verletzungsschutz gilt dem Werk des Fotografen, der durch ein Copyright-Hinweis angezeigt wird

.

Der Ehrschutz sollte bei Veröffentlichungen bestimmter Bildern beachtet werden, wenn es darum geht Personen bloßzustellen oder im Rahmen einer Strafverfolgung eine Vorverurteilung  zu bewirken. (Tatfoto)

CC und Bcc Das Weiterreichen von Bildern an Dritte sollte stets geprüft werden.

Was Fotografie heute noch darf

Zwischen Kommerz, Konsum und Offenbarung

Abschließend kann festgehalten werden, Fotografinnen und Fotografen unterliegen heute einer umfangreichen Einschränkung, wenn es vor allem  um die Veröffenltichung von Bildern geht. Von dem ursprünglichen Gedanken eines "demokratischen" Mediums von 1839 ist nicht viel übrig geblieben. Grund dafür scheint einerseits die fortschreitende Kommerzialisierung  aller Lebensbereiche  zu sein aber auch andererseits der Trend, das öffentliche Interesse dem  Individiums unterzuordnen. Die Frage bleibt, ob dies nicht schon durch die Überwachung des öffenltichen Raumes ein Trugbild ist. (Gesichterkennung)

Was bleibt der Fotografin, dem Fotografen von heute, wenn sie/er sich nicht im Rahmen von Auftragsarbeiten bewegt? Wenn man rein aus einem fotografischen Interesse sich Umwelt und Gesellschaft zuwenden will? Hier gibt es keine Patentlösung um Widerständen vorzubeugen. Ja man kann sagen, Fotografie war immer schon im Spannungsfeld zwischen Kommerz und Offenbarung angesiedelt. Zwischen dem was angeboten ist und dem, was erobert werden muss.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Fotografen, die sich  Fotogruppen, "Communities", Agenturen und Interssensgemeinschaften angeschlossen haben, ein besseres Standing genießen als  Einzelkämpfer. fotowork24 baut hier vor allem auf die Diskussion und den Austausch zwischen gegagierten Fotografinnen und Fotografen.

Fotos erlauben nichts und Fotos verbieten nichts bedeutet letztendlich auch, das zwischen der Situation vor Ort und dem Bildergebnis kaum eine Beziehung steht. Letztendlich geht es um die Realität, wie sie sich in einem Bild mitteilt. Und was darüber entscheidert, ob ein Foto Anerkennung findet oder nicht.  Von daher gilt, keine Angst die Kamera von sich selbst weg auf die Welt zu richten. Es lohnt sich!

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